Trachtenmode und Landhausmode vorgestellt

Trachten für Jung und Alt

Sommer Trachtenmode – Gut behütet!

Sommer Trachtenmode - Gut behütet!, 10.0 out of 10 based on 1 rating

Woher kommt eigentlich der Begriff „Gut behütet“? Bereits in der Bibel wird „von Gott gut behütet“ erwähnt. Oder stammt es vom Schafehüten ab?

junge Frau mit einem DirndlDer Hirte, der seine Herde „gut behütet“ und beschützt oder doch eher von Hut, gemäß „ich bin unter dem Hut gut geschützt“.

Sicherlich hat es etwas mit beidem zu tun. Zum einen fühlt man sich sicherer unter einem Hut, es verleiht dem Menschen ein Gefühl von Geborgenheit. Man umgibt sich mit einem Schutzwall, es kann einem Nichts so leicht auf den Kopf fallen. In der Trachtenmode ist der Hut mittlerweile auch für die Damenwelt ein trendiges Accessoires.

Gut behütete Damenwelt

Früher kleideten sich die Frauen und Mädels mit einer bestickten Kopfbedeckung. Seit dem Vormarsch der Frauen und Angleichung an die Herrenwelt ist es, neben dem Tragen von Lederhosen nun auch modisch einen Hut aufzusetzen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob tatsächlich eine Latzhose getragen wird oder ein Dirndl. Wichtig ist, dass das Gesamtbild harmoniert. Es sollten sich im Filzhut die Accessoires und Applikationen des Kleides widerspiegeln. Der Hut darf sich auch gerne farblich unterscheiden. So kann ein Filzhut in zart Rosa durchaus das kurze Dirndl in Beige stilvoll unterstreichen. Finden sich dann farblich abgestimmte Gemeinsamkeiten, wie Strass, Federn oder Bordüren in beidem wieder, glänzt das Outfit in Perfektion.
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Der Filzhut steht ihm gut

Die Herstellung eines Filzhutes ist recht speziell und gar nicht so einfach. Was nur wenige wissen, Filz wird aus Schafswolle, Alpaka, Angora oder Mohair gemacht. Je hochwertiger der Filzhut, um so teurer natürlich. Aber nicht allein das Material ist für die Hochwertigkeit entscheidend, sondern auch die Applikation.

Je prunkvoller der Herrenhut geschmückt ist, um so stattlicher sein Erscheinungsbild. Nach alter Tradition ist der Gamsbart (Rückenhaar eines erwachsenen Gamsbockes) am Filzhut eine Abgrenzung zur reichen Oberschicht. Wer sich keinen echten Gamsbart leisten kann, schmückt seinen Hut mit den Haaren vom Hirschbart, Dachs oder der Wildsau. Wer also als Mann auf dem Oktoberfest glänzen möchte, sollte darauf achten, einen prachtvollen Hut zu wählen, der die Mädels beeindruckt.
Foto: © Peter Atkins – Fotolia.com

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